Seit gestern konditioniere ich die beiden darauf, dass meine Anwesenheit keine Gefahr für sie darstellt sondern ehr mit was Positiven verbunden wird. Die Radiotherapie gegen die Schreckhaftigkeit läuft in meiner Abwesenheit immer noch, wo hinzu noch das Offenlassen der Zimmertür kam.
Um die Anti-Angsttherapie aber etwas zu beschleunigen habe ich mir folgendes Überlegt: Warum sollte ein Meerschwein seine Angst gegenüber riesengroßen “Fressfeinden” ablegen und nicht in sein Versteck rennen, wenn es immer was zu essen holen kann sobald die “Luft rein” ist? Genau, eigentlich garnicht. Mein Lösungsansatz sieht nun so aus, dass ich die ständige Futterpräsens drastisch einschränk (abgesehen von Pellets und frischem Heu) und den Salat sowie die Gurken und die Möhren zu mindestens 80% per Hand verfüttere.
Mal schauen wie lange es dauert bis sie freudig aus ihrem Versteck gerannt kommen und anfangen zu Quiken sobald ich das Zimmer betrete. Wäre doch gelacht dies nicht zu schaffen. Immerhin ist meine Freundin Psychologin und somit hab ich gute Verstärkung! ;)
An dieser Stelle mal einen riesigen Dank an meine bessere Hälfte, dafür das sie mit mir Futter, Stroh, Schweinchen holen geht, dafür das sie mir mit solch tollen Ideen wie der Konditionierung zum Erfolg verhilft, und überhaupt das sie immer für mich da ist und für noch so viele Dinge mehr! Danke!!!!